Junge Leute für Freiburger Produkte sensibilisieren
Nach über 20 Jahren hört Daniel Blanc bei Terroir Fribourg auf. Beim RadioFr. spricht er über die zukünftigen Herausforderungen des Labels.

Beim Einkauf dürften Freiburgerinnen und Freiburger häufig auf das Label "Terroir Fribourg" stossen, das für regionale Produkte steht. Daniel Blanc hat massgeblich zum Erfolg des Labels beigetragen – zunächst als Direktor, dann Verwaltungsrat und schliesslich Präsident der Vereinigung, welche "Terroir Fribourg" lanciert hat.
Nach zweiundzwanzig Jahren verlässt Blanc die Organisation und übergibt sein Amt Christian Deillon. "Terroir Fribourg war wie mein Baby. Jetzt ist es aber Zeit, zu gehen", sagt er. Er wünscht sich, dass jungen Menschen mehr Kenntnisse über Freiburger Regionalprodukte vermittelt werden. Viele wüssten beispielsweise nicht, dass in der Region Zuckerrüben angebaut werden.
Zudem fordert Daniel Blanc mehr AOP-Erzeugnisse (geschützte Ursprungsbezeichnung, Anm. d. Red.). "Wir haben zwar bereits einen Gruyère und Vacherin Fribourgeois AOP. Die gleiche Bezeichnung benötigen wir aber für unseren Schinken und für die Crème de la Gruyère."
Wie mehrere deutschsprachige Produzentinnen und Produzenten gegenüber RadioFr. sagen, ist das Label etwas zu stark auf den französischsprachigen Teil des Kantons. Der scheidende Präsident kann die Kritik nachvollziehen. "Wir arbeiten zwar viel mit dem Sensebezirk und auch dem Seebezirk zusammen." So würden Produkte wie Spargeln oder der Gantrisch-Käse gefördert. Das sei allerdings noch nicht genug.
Hören Sie im Beitrag von RadioFr., welche Verbesserungsvorschläge die Mitglieder von Terroir Fribourg sonst noch machen.




