Achtungserfolg für die Schweizer Nati an der Lacross-EM
Die Freiburger-Lacrosse-Spieler Patrik Schori und Sven Baeriswyl ziehen Bilanz der EM 2022 in Hannover.

So gut wie an der Europameisterschaft 2022 in Hannover war die Schweizer Lacrosse-Nati noch nie: Sie schloss das Turnier in der Kategorie Box-Lacrosse auf dem sechsten Rang ab. Zum Erfolg beigetragen haben die beiden Freiburger Patrik Schori und Sven Baeriswyl - ersterer als Verteidiger, letzterer als Goalie.
Ein Nischensport
Lacrosse ist eine Mannschaftssportart mit zwei Teams, welche draussen auf dem Rasen-Feld spielen. Ziel ist es, einen Ball in der Grösse eines Tennisballs in das gegnerische Tor zu schiessen. Zu diesem Zweck haben die Spieler einen rund einen Meter langen Schläger mit einem Netz daran. Der Ball wird mit dem Schläger getragen, geschossen und gefangen. Den Ball mit den Händen zu berühren, ist verboten. Im Lacrosse haben die Spieler eine Schutzausrüstung an, denn der Körperkontakt ist teilweise wie im Eishockey.
Box-Lacrosse ist eine Hallenvariante der Sportart auf einem Rollhockeyfeld mit Bande. Beim Lacrosse handelt es sich in der Schweiz um eine Randsportart.
Wichtige Erkenntnisse
Verteidiger Patrik Schori ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis, das die Nati erreicht hat. Er betont, dass es für Amateursportler besonders wichtig war, dort mitzumachen. Dadurch erhielten sie nämlich einen Einblick in professionelle Strukturen.
Der Nati-Goalie Sven Baeriswyl hat bei seiner Premiere in der Schweizer Lacrosse-Nationalmannschaft fünf von sechs Parteien bestritten. Er fand es besonders toll, gegen erfahrene Teams wie Tschechien und England zu spielen. Die Gelegenheit für eine Revanche kommt schon bald: In zwei Jahren findet die nächste Europameisterschaft statt.



