Mit Sprunger in die letzten Spiele vor Weihnachten
Drei Spiele stehen Freiburg-Gottéron in diesem Jahr noch auf dem Programm. Julien Sprunger ist nach überstandener Verletzung wieder dabei.

Einen Monat nach seiner Verletzung (aus dem Hinspiel des Achtelfinals der Champions Hockey League gegen München) kann der Freiburger Captain seine Schlittschuhe wieder für einen Ernstkampf schnüren. Julien Sprunger steht Christian Dubé für die verbleibenden drei Spiele im Kalenderjahr zur Verfügung. Heute Sonntag werden die Freiburger in Genf spielen, am Montag (gegen Langnau) und am Mittwoch (gegen Lugano) stehen noch zwei Heimspiele auf dem Programm.
Weiter auf der Verletztenliste von Gottéron stehen aber Mauro Jörg und Raphael Diaz. Während Jörg beim Freitagstraining nicht in der Halle zu sehen war, musste Raphael Diaz mit Konditionstrainer Simon Holdener einige Sprints auf den Treppen der BCF-Arena absolvieren. Zwar auf dem Eis, aber noch mit einem roten Maillot (kein Körperkontakt) war Philippe Furrer. Es könnte sein, dass Furrer noch vor Weihnachten sein Comeback geben könne. "Ich muss es noch mit ihm besprechen, wie das Training für ihn war. Wir entscheiden von Tag zu Tag", sagte Cheftrainer Dubé nach dem Training.
In der BCF-Arena fehlten zudem Reto Berra, Dave Sutter, Killian Mottet und Samuel Walser. Das Quartett ist unterwegs mit der Schweizer Nationalmannschaft in Visp. Danach werden die vier Spieler wieder nach Freiburg reisen und stehen Dubé am Sonntag sicher zur Verfügung - wobei noch unklar ist, wie schwer sich Walser gegen die Slowakei verletzt hat.
Weihnachten vom Leaderthron aus feiern
Bis Weihnachten liegen für Freiburg-Gottéron noch neun Punkte auf dem Tisch. Aktuell haben die Drachen Tabelle vier Punkte Vorsprung auf die ersten Verfolger. Dies soll für sie auch so bleiben, man wolle an Weihnachten von oben grüssen, meinte Matthias Rossi nach dem Training. Genf (am Sonntag, auswärts) und Langnau (am Montag, zu Hause) sind in der Tabelle auf den Plätzen elf und zwölf klassiert. Nur zwölf respektive zehn Siege konnten die Mannschaften in dieser Saison feiern, Gottéron steht bei 23 Siegen in dieser Spielzeit. Alle Direktduelle (dreimal Genf, zweimal Langnau) konnten die Freiburger bis jetzt für sich entscheiden.
Den Abschluss des Kalenderjahres macht das Heimspiel gegen den HC Lugano. Die Tessiner sind mit 15 Siegen und Rang sieben besser klassiert als die beiden vorherigen Gegner der Freiburger. Einen Sieg gegen Gottéron konnte aber auch Lugano in dieser Saison noch nicht feiern.




