Auch der Schiffenensee wird "tiefergelegt"
Nach dem Greyerzer- soll nun auch der Schiffenensee abgesenkt werden. Durch das gleichzeitige Vorgehen will die Groupe E "Synergien nutzen".

Im Herbst 2022 will die Groupe E am Schiffenensee Bauarbeiten durchführen. Konkret geht es darum, eine Betonmauer zu sanieren, welche teilweise unter Wasser liegt. Aus diesem Grund muss der Seepegel um vier Meter gegenüber seinem Maximalniveau gesenkt werden.
Die Arbeiten werden am 13. Oktober beginnen und voraussichtlich fünf Wochen in Anspruch nehmen. In dieser Zeit kann der Seepegel schrittweise von 532 Meter über Meer auf 528 Meter über Meer abgesenkt werden. Nach dem Arbeitsabschluss Mitte November soll der Wasserstand des Sees dann wieder auf Normalniveau ansteigen.
Stromproduktion ist nicht betroffen
Die Groupe E kommuniziert diese Informationen bereits jetzt, damit sich die Nutzerinnen und Nutzer des Sees frühzeitig auf den sinkenden Wasserpegel einstellen können. Gemeinden und Vereine, die den See nutzen, wurden bereits im Dezember schriftlich informiert. Weitere Hinweise werden in den kommenden Monaten folgen.
Der verminderte Wasserstand des Sees wird sich ausserdem nicht negativ auf die Stromversorgung der Bevölkerung auswirken. Der benötigte Strom kann in anderen Kraftwerken des Kantons produziert und zugekauft werden. Gleichzeitig sollen auch am Kraftwerk Hauterive zwischen Mitte September und Mitte November Arbeiten stattfinden, weshalb der Greyerzersee abgesenkt werden muss. Die Groupe E will durch das gleichzeitige Vorgehen "Synergien nutzen".




