Sense erhält in Flamatt mehr Platz
Vor vier Jahren haben die Gemeinden Wünnewil-Flamatt und Neuenegg eine Flussaufweitung gutgeheissen. Dazu beginnen nun die ersten Arbeiten.

Die Sense erhält im Grenzgebiet Freiburg-Bern bei der Autobahnbrücke Thörishaus mehr Platz. Die Strömung soll ans Freiburger Ufer gelenkt werden, sodass durch Erosion eine natürliche Flusslandschaft entsteht, schreiben die Gemeinden Wünnewil-Flamatt und Neuenegg in einer gemeinsamen Mitteilung. Auf der Berner Seite sichere hingegen der neu gestaltete Uferschutz den Uferweg mit der ARA-Leitung. Das gesamte Projekt erstreckt sich von der Autobahnbrücke bis zur "Steinigi Brügg".
Erste Bauetappe beginnt
Um das Projekt zu realisieren, fahren ab Mitte Juli die Bagger auf. Im obersten Abschnitt bis zur Hornusserhütte Thörishaus, finden auf der Berner Seite Rodungsarbeiten statt. Der Staatsforstbetrieb fällt dabei alle Bäume entlang der Sense und im Bereich des neuen Velowegs. Ein Teil der Stämme werde dabei direkt wieder für den Uferschutz verbaut, schreiben die Gemeinden. Bis Ende September sollten die Rodungsarbeiten abgeschlossen sein. Während dieser Zeit kommt es zu Sperrungen und Umleitungen der Wanderwege. Von Mitte August bis Ende September kommt es dann auch auf der Freiburger Seite zu Rodungsarbeiten.



