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So hohe Krankenkassenprämien zahlst du nächstes Jahr

In einer Woche läuft die Frist für einen Krankenkassenwechsel aus. Unser Vergleich zeigt: Man kann bis zu 2000.- sparen.

Die Unterschiede bei den Prämien je nach Anbieter sind auch im Kanton Freiburg enorm. © Keystone-sda

Urlaubsgeld, auf die Seite legen für eine grosse Anschaffung, sich etwas Besonderes gönnen: Verstärkt durch das ökonomische Umfeld wird dies im nächsten Jahr für viele schwierig. Nebst der Inflation werden ab dem neuen Jahr auch die gestiegenen Krankenkassenprämien dem Portemonnaie zu schaffen machen.

In Freiburg steigen die Prämien um 7,3 %

Bis zum 30. November kann in der Schweiz den Krankenkassenanbieter gewechselt werden. Schweizerinnen und Schweizer zeichnen sich dabei als eher wechselfaul aus - viele bleiben aus Gewohnheit oder aus anderen Gründen beim aktuellen Versicherer. Dabei würde sich einen Wechsel in finanzieller Hinsicht häufig lohnen.

In Freiburg steigen die durchschnittlichen Prämien für Erwachsene um 7,3 Prozent, was über dem Schweizerschnitt von 6,6 Prozent liegt. Die Prämien und die Erhöhungen für das nächste Jahr variieren aber von Anbieter zu Anbieter deutlich.

Für unsere Region haben wir drei Standardversicherungen beim Vergleichsdienst Comparis ausgerechnet. Eine 25-jährige Frau, eine 35-jährige Frau und ein Paar (je 38-jährig) mit einem Kind (5-jährig) - jeweils bei freier Ärztewahl und Maximalfranchise.

Es zeigt sich: Das Sparpotential wäre gross.

25-jährige Frau, freie Arztwahl, 2500.- Franchise

Die Differenz vom billigsten zum teuersten Anbieter beträgt rund 1300 Franken jährlich. Eine junge Frau- wie übrigens auch in allen untersuchten Modellen - zahlt im See- und Sensebezirk merklich weniger Krankenkassenprämien als in der Stadt Freiburg.

35-jährige Frau, freie Ärztewahl, 2500.- Franchise

In den Bezirken See und Sense beginnen die monatlichen Prämien bei rund 300 Franken. Die teuersten sind bei rund 370 Franken. Bewohnerinnen der Stadt Freiburg zahlen je nach Versicherer zwischen 25 und 50 Franken pro Monat mehr in die Krankenkasse ein.

Eine Kleinfamilie wird im nächsten Jahr mindestens 673 Franken monatlich zahlen müssen. Wobei auch hier die Unterschiede enorm sind. Beim teuersten Anbieter fallen rund 170 Franken pro Monat mehr an - was auf das Jahr gerechnet rund 2000 Franken Unterschied ausmachen würde.

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