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Teillockerung der Corona-Massnahmen in Freiburg

Olivier Curty im Interview zu den Lockerungen bei Restaurants. Für die Bekämpfung der Epidemie ist jedoch weiterhin grosse Vorsicht geboten.

Olivier Curty an der Pressekonferenz vom 4. Dezember zu den Teillockerungen im Kanton Freiburg. © La Télé

Neben den guten Neuigkeiten vom Bundesrat zu den Skigebieten hat auch der Freiburger Staatsrat am Freitag einige Lockerungen bekanntgegeben. Auch Massnahmen für die Festtage wurden geklärt.

Philipp Bürgy hat mit dem Volkswirtschaftsdirektor Olivier Curty gesprochen.

Philipp Bürgy: Nachdem nun die neuen Lockerungen bekanntgegeben wurden, hat der Staatsrat Ruhe bis Weihnachten?

Olivier Curty: Die ganze Sache ist etwas komplizierter. Das Wichtigste ist natürlich die gesundheitliche Situation im Kanton. Das Virus bereitet uns immer noch grosse Sorgen. Doch nun ist es an der Zeit, Lockerungen zu beschliessen.

Wie sehen 2020 die Festtage in der Familie aus?

Neu ist, dass an Silvester die Restaurants bis um 1.00 Uhr geöffnet sein dürfen. Sonst hat sich nicht viel geändert. Die Zehn-Personen-Regel besteht noch und man sollte nicht zu viele Familien durchmischen. Es sind relativ strenge Massnahmen, aber die gesundheitliche Situation erlaubt es noch nicht, dass man hier eine grössere Öffnung macht.

Medienkonferenz in voller Länge vom 4. Dezember

Die Restaurants dürfen wieder öffnen. Das freut sicher nicht nur die Wirte, sondern auch ihre Gäste. Ab wann darf man wieder in Restaurants und gibt es da spezielle Regeln?

Ja, die dürfen wieder öffnen – unter denselben Bedingungen wie schon vorher: Es gibt nur Vierertische und es herrscht Maskenpflicht, wenn man sich im Restaurant bewegt. Auch müssen die Restaurants um 23 Uhr schliessen.

Aber ab nächster Woche sind sie wieder offen?

Genau, ab nächsten Donnerstag, dem 10. Dezember um 00.01 Uhr.

Die Sperrstunde für Restaurants ist um 23 Uhr. An Silvester darf man bis um 1 Uhr offen bleiben. Bis wann gelten diese Massnahmen?

Diese Massnahmen wurden jetzt beschlossen und gelten bis auf Weiteres. Die gesundheitliche Situation im Kanton wird täglich angeschaut. Wir hoffen natürlich, dass die Situation sich positiv weiterentwickelt und dass wir dann weitere Lockerungen ankündigen dürfen.

Wann werden die nächsten Massnahmen beschlossen?

Das wissen wir noch nicht. Das gibt die Entwicklung der Situation vor. Ich befürchte, dass es erst im Januar Neues gibt. Über die Festtage wird es sicher viele Zusammenkünfte geben und man rechnet mit einer weiteren Ausbreitung des Virus. Da sind unsere konsequenten Handlungen ausschlaggebend, damit es keinen weiteren starken Ausbruch gibt. Denn das würde bedeuten, dass man neue restriktive Massnahmen beschliessen muss. Doch wenn sich die Situation in eine gute Richtung entwickelt, wird es sicher bald neue Öffnungen geben.

Interview Beitrag auf RadioFr.

RadioFr. - Philipp Bürgy