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Tempo 30 in Freiburg mehrheitlich unerwünscht

Eine Umfrage zeigt: Zwei Drittel der Freiburger Bevölkerung lehnen eine Ausweitung von Abschnitten mit Tempo 30 ab.

76% der Befragten geben an, mit dem Verkehr im Kanton Freiburg zufrieden zu sein. Nur 21% wünschen sich eine Veränderung. © KEYSTONE

Die Umfrage des GFS-Instituts, welche der TCS Sektion Freiburg in Auftrag gegeben hat zeigt, dass die grosse Mehrheit der Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Freiburg mit der aktuellen Verkehrssituation im Kanton zufrieden ist. Eine klare Positionierung zeigt sich aber punkto Ausweitung von Strecken mit Beschränkung auf Tempo 30. Ganze 90 Prozent der Bevölkerung lehnen Tempo 30 auf Hauptverkehrsstrassen ab, wie die TCS Freiburg in einer Mitteilung schreibt. Für Wohnquartiere befürworten jedoch 72 Prozent der Befragten eine entsprechende Tempolimite. Diese Tendenz konnte die Erhebung des GFS-Instituts sowohl bei der Bevölkerung in städtischen Gebiet, als auch in den Agglomerationen und auf dem Land feststellen.

Verkehrsfluss als Hauptargument

Als Argument für die Beibehaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h auf Hauptstrassen gaben die befragten Personen den Verkehrsfluss an. Eine Beschränkung auf 30 km/h führe in ihren Augen zu mehr Staus auf den Hauptverkehrsstrassen. Weiter besteht die Befürchtung, dass das Projekt zu
Verspätungen im öffentlichen Verkehr führen könnte und den Geschäften in der Stadt Freiburg schaden würde.

Aufgrund dieser Umfrageergebnisse will sich der TCS Sektion Freiburg laut Mitteilung "für den Erhalt der Hierarchie des kantonalen Strassennetzes und die Beibehaltung von 50 km/h auf den Haupt- und Strukturstrassen einsetzen".

RadioFr. - Redaktion
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