Tristan Scherwey tritt die Heimreise an
Der Freiburger Eishockey-Profi spricht nach dem Knöchelbruch von einer schwierigen Entscheidung. Heute fliegt er zurück in die Schweiz.

Die Olympischen Spiele in Peking verpasste Tristan Scherwey bereits wegen einer Fussverletzung. Im vorletzten Gruppenspiel gegen Frankreich passierte es: Der Aggressiv-Leader setzte zu einem kernigen Check an und landete unglücklich auf dem Eis. Diagnose: Knöchelbruch und das vorzeitige WM-Ende. "Es ist unheimlich schwierig, das zu akzeptieren", sagt der Freiburger.
Der SCB-Stürmer reist heute Mittwoch zurück in die Schweiz, um sich einer Operation zu unterziehen. "Die Coaches wollten mich unbedingt in Finnland behalten. Auch vom Club kam das ok, dass ich bleiben dürfe. Schlussendlich habe ich mich aber dafür entschieden, mich noch diese Woche operieren zu lassen", erklärt Scherwey, der sich an der WM nicht stillhalten könnte.
Die Dankbarkeit gegenüber dem Trainer Patrick Fischer und dem Direktor Lars Weibel sei riesig. "Das tut extrem gut, dass sie mich behalten möchten. Mein Herz blutet zwar, aber ich bin überzeugt, dass ich mich richtig entschieden habe und mein Körper wird mir danken." Die Ausfallzeit schätzt der Stürmer auf circa acht Wochen, somit wird er bei den ersten Eistrainings beim SC Bern fehlen.




