"Derbys können formschwachen Teams Aufschwung geben"
Mauro Jörg hofft nach drei Niederlagen in Folge heute in der BCF-Arena gegen den SCB auf einen Sieg.

Derbys sind für Fans und auch für die Medien immer spezielle Spiele. Kantonsrivalitäten oder verschiedene Identitäten treffen aufeinander. Ein heisser Kampf auf dem Eis. Doch ist das für die Hauptakteure tatsächlich auch so?
Mythos oder eigene Dynamik?
Mauro Jörg hat bei Lugano viele Tessinerderbys erlebt und auch mit Gottéron schon mehrere Zähringerderbys bestritten. Er kann bestätigen, dass es sich bei Derbys nicht nur um heraufbeschwörte Mythen handelt:
Wir spüren das in Freiburg auch als Spieler. Die Stimmung ist immer noch etwas besser als sonst.
Auch die erhöhte Medienpräsenz zeige, dass es sich um etwas Spezielles handelt. Ausserdem fügt Gottéronstürmer Mauro Jörg an, dass sich formschwache Teams durch Derbys wieder einen neuen Elan entwickeln können. Genau darauf hofft Freiburg Gottéron im Heim-Derby heute Abend. Zweimal gab es dieses Duell in der laufenden Saison bereits, beide Teams gewannen einmal. Die Berner sind mit zwei Siegen in Folge jedoch besser in Form als Gottéron, welches aus drei Niederlagen in Folge kommt.
Jörg nach Verletzung stark zurück
Mauro Jörg selber ist froh, dass er nach seiner kurzen Verletzung, am letzten Match gegen Biel bereits wieder treffen konnte. Anfänglich befürchtete man eine Hirnerschütterung. Schliesslich handelte es sich aber zum Glück "nur" um eine kleine Nackenverletzung. Gut eine Woche nach der Diagnose kehrte Mauro Jörg bereits wieder zurück aufs Eis:
Zu Beginn hat man mit dem Rhythmus noch etwas Mühe. Aber in so kurzer Zeit verliert man den Anschluss zum Team nicht.
Anders sei das laut dem Gottéronstürmer jedoch bei seinem Teamkollegen Reto Berra. Er sei zwar an den Heimspielen meistens dabei, die Mannschaft verliert aber schon ein wenig den Kontakt zu ihm. Man versuche sich wenigstens, via SMS auszutauschen.




