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Joggen statt Eistraining: Gut erholt ins dritte Spiel

Wegen der intensiven Playoffs steht die Erholung dazwischen an oberster Stelle. Für Stürmer Samuel Walser stand aktive Erholung im Zentrum.

Gottéron-Stürmer Samuel Walser im Zweikampf mit Topskorer Jiri Sekac. © Keystone

Die Playoffzeit ist die schönste, aber auch intensivste Zeit des Eishockeyjahres. Besonders in dieser Saison, in welcher der Zwei-Tage-Rhythmus konsequent durchgezogen wird. Die Regeneration bekommt daher einen immer grösseren Stellenwert. Christian Dubé ordnete daher einen Tag vor dem dritten Spiel gegen Lausanne ein fakultatives Training an. Rund zwölf Spieler nutzten die Gelegenheit, um auf dem Eis zu trainieren, unter ihnen auch die Ausländer Chris DiDomenico und David Desharnais. Andere zogen eine Joggingrunde mit anschliessendem Krafttraining vor. Unter ihnen auch Stürmer Samuel Walser.

"Locker bleiben, viel bewegen und sich trotzdem erholen"

Stürmer Samuel Walser schätzt die fakultativen Trainingseinheiten in der entscheidenden Phase der Saison. "Jeder kann sich so auf seine Art und Weise aktiv erholen." Er selber bevorzuge meist eine Joggingrunde. So bleibe er locker, bewege sich viel und könne sich dennoch erholen.

Energie, die Samuel Walser im dritten Spiel zugutekommt. Mit rund 19,5 Minuten Eiszeit im Schnitt steht von den Stürmern nur David Desharnais länger auf dem Eis als Walser. In den Playoffs wartet der 29-Jährige noch auf seinen ersten Skorerpunkt, genau gleich wie seine Linienkollegen Mauro Jörg und Matthias Rossi. Die Linie, die in der Qualifikation oft zu entzücken vermochte, sucht also noch die Form in den Playoffs. Beim Stand von 1:1 in der Best-of-7-Serie haben die drei Schweizer aber auch noch etwas Zeit.

Da nur zwölf Protagonisten auf dem Eis trainierten, lässt sich die Aufstellung für das dritte Spiel nicht vorhersagen. Allerdings besteht für Christian Dubé nicht dringend Bedarf, etwas zu verändern. Das Lazarett ist weiterhin leer.

RadioFr. - Ivan Zgraggen / faeb
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