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Freiburger fahren weit weg an Ostern

Reisebüros stellen fest, dass seit dem Ende der Corona-Massnahmen viele Leute ins Ausland wollen. Das sind die beliebtesten Reiseziele.

Die Malediven, auf denen es kaum Corona-Massnahmen gibt, sind an Ostern sehr beliebt. © Pexels

Nach zwei Jahren, die von der Pandemie geprägt waren, bestätigen sich die Anzeichen einer Erholung. Herr und Frau Schweizer planen, ihre Ferien im Ausland zu verbringen, am liebsten im Warmen. "Die Freiburgerinnen und Freiburger haben ein Bedürfnis nach Meer", sagt David Léchot, Präsident des Verbands der Freiburger Reisebüros.

Exotische Reiseziele mit wenig gesundheitlichen Einschränkungen sind hoch im Kurs. Die Karibik und Mittelamerika gehören zu den beliebtesten Reisezielen für Ostern, ebenso wie der Indische Ozean mit den Malediven, den Seychellen oder La Réunion. In Asien heissen Thailand und Bali die Touristinnen und Touristen wieder willkommen. Allerdings schnellt die Nachfrage nicht in die Höhe. Es sei laut Léchot aber auch noch etwas früh, da auf dem Kontinent eher gegen Sommer oder Herbst die Coronamassnahmen zum grossen Teil aufgehoben werden.

Für den kommenden Sommer ist der Mittelmeerraum im Trend. "Die Freiburger planen, die Türkei, die griechischen Inseln, Italien und Spanien zu besuchen." Es sei ein ähnlicher Trend wie vor Corona.

Ukraine-Krieg hat nur geringe Auswirkungen

Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Buchungen scheinen noch begrenzt zu sein. "Die Leute haben allerdings viele Fragen. Aber nach zwei Jahren Pandemie sind wir es uns gewohnt, Reisen zu verschieben oder gar zu stornieren." Die osteuropäischen Länder sind laut David Léchot bei den Freiburgerinnen und Freiburgern generell wenig beliebt. "Im Moment haben wir beispielsweise keine Anfragen zu den Balkanländern."

Die gesundheitlichen Einschränkungen bleiben die Hauptsorge. "In der Schweiz ist man daran gewöhnt, kein Zertifikat mehr zu haben und überall ohne Mundschutz hinzugehen. Aber anderswo halten die Regierungen an Massnahmen fest", warnt David Léchot. "Man sollte sich vor der Abreise gut informieren."

Nicht zuletzt beobachten die Freiburger Agenturen ein erneutes Interesse an den USA, die fast zwei Jahre lang nur eingeschränkt zugänglich waren. Die Preise für Essen und Unterkunft in den USA erfordern oft ein grösseres Budget als für die zuvor genannten Länder. Aber: "Die Kundschaft konnte in den letzten Monaten Geld auf die Seite legen und will nun von ihrem Ersparten profitieren."

Frapp - Fabian Aebischer / Alexia Nichele
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