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Die Freiburger Wirtschaft verlangsamt sich

Während die Wirtschaft langsamer wird, funktionieren die Lieferketten wieder. Dies stellt die Industrie- und Handelskammer des Kantons Freiburg fest.

Die Freiburger Industrie- und Handelskammer hat rund 40 Unternehmen zu ihrem Geschäftsgang befragt. © Keystone

Die Abschwächung der schweizerischen und internationalen Konjunktur sowie die Zinserhöhungen belasten auch die Freiburger Unternehmen. Das zeigt eine Umfrage der Handels- und Industriekammer des Kantons Freiburg.

Wirtschaftslage stagniert

Befragt wurden 40 Freiburger Unternehmen. Bei rund der Hälfte stagnierte der Geschäftsgang im ersten Halbjahr 2023, weitere 18 Prozent sehen sich mit einem Rückgang konfrontiert. Trotzdem erwartet die Mehrheit der befragten Unternehmen keine Rezession im kommenden Quartal.

Diese Entwicklung entspricht den Erwartungen von Anfang Jahr, wie die Handelskammer in einer Mitteilung schreibt. Trotzdem sei das Ausmass an Unsicherheit gestiegen. Auch der Fachkräftemangel in gewissen Bereichen sei weiterhin spürbar.

Lichtblick bei Lieferketten

Ein Licht am Horizont zeigt sich aber in Bezug auf die Beschaffung von Rohstoffen und Gütern aller Art. Die Covid-bedingten Lieferschwierigkeiten sind im letzten Jahr deutlich zurückgegangen. Der Anteil an Unternehmen, die immer noch von Beschaffungsproblemen betroffen sind, hat sich im Vergleich zum Vorjahr halbiert. 

Praktisch keine Probleme mehr gibt es bei der Beschaffung von Holz, Metallen und bei den meisten Baumaterialien. 

Inflation geht langsam zurück

Auch an der Inflationsfront beruhigt sich die Lage in kleinen Schritten. Seit Anfang Jahr 2023 musste mehr als die Hälfte der befragten Freiburger Unternehmen ihre Preise anpassen.

Allerdings hat sich die Situation etwas entspannt, da die durchschnittliche Inflation nun bei noch gut fünf Prozent liegt. Im 2022 lag diese noch bei rund zehn Prozent. 

RadioFr. - Redaktion
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