Ein Teil vom grossen Ganzen

Der Verein Fusion 21 hat das Komitee "Ja zur Fusion Grossfreiburg" lanciert – mit Antoinette de Weck und Benoit Piller als Co-Präsidium.

Das Ziel des Vereins sei es, das Fusionsprojekt Grossfreiburg im Hinblick auf die geplante Konsultativabstimmung am 26. September zu unterstützen. Als Logo hat das Pro Komitee einen DNA-Strang gewählt mit den Buchstaben FGF, Fusion Grossfreiburg. "Das ist ein gutes Symbol, um zu sagen, dass wir uns alle wie Freiburger fühlen", sagt Ruth Lüthi, Co-Präsidentin des Vereins Fusion 21.

Die Meinungen in den neun betroffenen Gemeinden zur Fusion gehen auseinander. Die Fusions-Gegner argumentieren beispielsweise, dass es durch einen Zusammenschluss mit der Stadt Freiburg für die umliegenden Gemeinden zu einer Steuererhöhung kommt. Für Ruth Lüthi ist aber klar, dass dies früher oder später sowieso passieren würde: "Wichtig ist zu schauen, ob man die Leistung bekommt, für die man auch Steuern zahlt. Wenn wir fusionieren, können wir diese Leistungen verbessern. Deswegen lohnt es sich, ein bisschen mehr Steuern zu zahlen".

Am 26. September können sich die Stimmberechtigten in den Gemeinden Avry, Belfaux, Corminboef, Freiburg, Givisiez, Granges-Paccot, Marly, Matran und Villars-sur-Glâne zur Fusion äussern.

RadioFr. - Tracy Maeder / pef