Keine Spiele mehr für die Düdingen Bulls
Die Bulls-Legende Philipp Fontana spricht über sein Karrierenende

Der Bundesrat hat heute an seiner Sitzung die aktuell geltenden Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bis Ende Februar verlängert und teils verschärft. Die Regio League sieht sich deshalb gezwungen, die Meisterschaften der MySports League (Swiss Regio League), 1. Liga und SWHL B per sofort abzubrechen.
Aufgrund der Verlängerung der aktuellen Massnahmen für den Sport bleiben Sportanlagen bis Ende Februar geschlossen, Wettkämpfe im Amateur- und Nachwuchsbereich dürfen keine stattfinden.
Die Düdingen Bulls spielen nicht mehr, Philipp Fontana steht vor dem Karrierenende
Die zuständigen Gremien der Regio League hatten bereits am 23. Dezember 2020 entschieden, die Meisterschaften in den unteren Ligen der Regio League, der Swiss Women’s Hockey League C und D sowie bei den Senioren, Veteranen und in der Division 50+ definitiv abzubrechen. Ebenfalls abgesagt wurde der Swiss Women’s Hockey Cup 2020/21.
Für die Swiss Regio League, 1. Liga und SWHL B wurde damals die Frist für den spätmöglichsten Meisterschaftsstart auf den 20. Februar 2021 gesetzt, mit einem Vorlauf von drei Wochen für den Trainingsbetrieb. Diese Fristen sind nach den neusten Massnahmen des Bundesrats von heute nicht mehr einzuhalten.
Deshalb sieht sich die Regio League nun gezwungen auch die Meisterschaften der Swiss Regio Leauge mit den Düdingen Bulls abzubrechen.
Das letzte Spiel der Bulls war am 17. Oktober 2020 in Seewen. Der 38-jährige Philipp Fontana, der 20 Jahre lang bei den Bulls spielte, steht vor dem Ende seiner Karriere.
Nach wie vor nicht tangiert von den Massnahmen sind der Profibetrieb der National League und Swiss League und die höchsten Juniorenligen U20-Elit und U17-Elit. Auch die Women’s League darf ihre Meisterschaft weiterführen. Ebenfalls weiterhin erlaubt sind Trainingsaktivitäten für Nachwuchsspieler*innen unter 16 Jahren.
Oberste Priorität hat für die Regio League nun die Erhaltung dieser Trainingsmöglichkeiten für unsere Nachwuchsspieler*innen. Dies ist für die Entwicklung der jungen Spieler*innen eminent wichtig.




