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"FR 117" der Freiburger Seepolizei eingeweiht

Die Polizei hat am Mittwoch ihr neues Boot in Portalban zu Wasser gelassen. Dieses bietet mehr Leistung und bessere Sicht als das vorherige.

Das neue Schiff wird wie sein Vorgänger im Hafen von Portalban ankern. © Frapp
Das neue Schiff wird wie sein Vorgänger im Hafen von Portalban ankern. © Frapp
Das neue Schiff wird wie sein Vorgänger im Hafen von Portalban ankern. © Frapp
Das neue Schiff wird wie sein Vorgänger im Hafen von Portalban ankern. © Frapp
Das neue Schiff wird wie sein Vorgänger im Hafen von Portalban ankern. © Frapp
Das neue Schiff wird wie sein Vorgänger im Hafen von Portalban ankern. © Frapp
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Nach 35 Jahren treuer Dienste und trotz regelmässiger Wartung wird das bisherige Schnellboot der Seepolizei offiziell ersetzt. Der Motor des alten Bootes hätte ausgetauscht werden müssen, zudem griff die Korrosion die Strukturen des Bootas an. Jacques Meuwly, Kommandant der Kantonspolizei, erklärt: "Das neue Boot wird es der Seepolizei ermöglichen, sicherere Einsätze zu leisten, sowohl für die Taucher als auch für die Personen, die gerettet werden müssen." Die Einsätze werden weiterhin Tag und Nacht auf dem Neuenburger- und Murtensee sowie auf dem Broye-Kanal stattfinden, nun aber schneller und wendiger.

Die Kantonspolizei hat die Seglerin Nathalie Brugger als Schiffspatin ausgewählt. Die Spitzensportlerin hat bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio ein Diplom sowie mehrere Medaillen bei verschiedenen internationalen Wettkämpfen gewonnen. Die Zeremonie wurde von Kommandant Jacques Meuwly und Staatsrat Romain Collaud (FDP), Direktor für Sicherheit, Justiz und Sport, geleitet. "Die Taufe eines Polizeibootes ist ein seltenes und einzigartiges Ereignis im Leben eines Staatsrats", so Collaud.

Was ist neu am Boot?

Die grösste Neuerung ist das Tempo: Während das alte Boot nur mit 35 km/h unterwegs war, erreicht die "FR 117" stolze 65 km/h. Zudem verfügt es über einen Wärmebildsensor und ein Nachtsichtgerät. Das neue, längere Boot ist mit einer beweglichen Heckplattform ausgestattet, die die Handhabung bei Rettungsaktionen erleichtert.

So sieht die "FR 117" von innen aus. ©Frapp

Gebaut wurde die "FR 117" von der Luzerner Firma Shiptec. Diese wurde nach einer öffentlichen Ausschreibung im Jahr 2019 ausgewählt. Das vom Grossen Rat bewilligte Budget von einer Million Franken wurde dabei eingehalten. "Wir sind wirklich stolz darauf, dass es Swiss made ist", betont Cédric Blanc, Chef der Seepolizei. Das fertige Schiff wurde am 6. April ausgeliefert.

Das Werkzeug der Taucher

Der Arbeitsalltag der Seepolizei ist geprägt von Tauchtrainings, Patrouillen auf dem See mit Kontrollen der Segler und allfälligen Interventionen. "Das Schiff trägt dazu bei, dass wir unseren täglichen Auftrag gut erfüllen können", sagt Marina Vonlanthen, Einsatztaucherin der Seepolizei, zum neuen Schiff.

Im vergangenen Jahr musste die Seepolizei 54 Mal wegen Seglerinnen und Seglern in Schwierigkeiten intervenieren. Nicht weniger als 61 Verstösse wurden zur Anzeige gebracht, beispielsweise wegen überhöhter Geschwindigkeit oder nicht konformer Boote. Die Seepolizei leistete auch 40 Sonderdienste wie Veranstaltungen oder Patrouillen mit den Wildhütern. Zudem waren die Taucherinnen und Taucher achtmal bei Rettungs-, Such- und Bergungsaktionen im Einsatz.

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