"Patrick Fischer beobachtet mich seit zwei Jahren"
Benoît Jecker ist sehr glücklich über sein erstes Nati-Aufgebot. Wieso dies genau jetzt kommt und wie Gottéron gegen Zürich gewinnen will.

An diesem Wochenende warten mit dem Leader ZSC Lions und dem EHC Kloten gleich zwei Zürcher Mannschaften auf Gottéron. Gleich danach macht die National League Pause und lässt der Schweizer Nati Platz. Mit im Aufgebot dieses Mal: der Freiburger Verteidiger Benoît Jecker.
Das Warten auf Konstanz
Für den einen oder anderen Fan dürfte es wohl eine ziemliche Überraschung gewesen sein: das Aufgebot vom Freiburger Verteidiger Benoît Jecker in die Nationalmannschaft. Nicht so für den Spieler und für den Klub. Denn Benoît Jecker sagt gegenüber RadioFr., dass er bereits gewusst habe, dass er von Natitrainer Fischer beobachtet wurde:
Dubé hat mir gesagt, dass Fischer mich im Auge hat. Er hat einfach gewartet, bis meine Leistung konstant ist. Im Moment ist das so.
Deshalb sei er auch aufgeboten worden, so Benoît Jecker weiter. Der 29-jährige Verteidiger von Gottéron ist glücklich darüber. Ausserdem freut es ihn, dass er in diesem Alter noch zum ersten Mal aufgeboten wird: "Es ist eine gute Überraschung und es zeigt auch, dass ich Potenzial habe." Wir dürfen also gespannt sein, wie Jeckers Debüt im Dress der Schweizer Nationalmannschaft laufen wird. Übrigens: Christoph Bertschy ist nächste Woche nicht in der Nati.
Gegen Zürich den letzten kleinen Schritt vorwärts?
Bevor es in die Natipause geht, warten am Wochenende für Gottéron noch zwei Zürcher Mannschaften. Nach dem emotionalen Spiel gegen Zug am Dienstag dürften sich die Gemüter wieder beruhigt haben. Christian Dubé wurde von der Liga wegen Schiedsrichterbeleidigung zu einer Busse von 3000 Franken verdonnert. Er darf aber am Freitag an der Bande coachen.
Benoît Jecker will mit Gottéron den letzten kleinen Schritt machen und Zürich das erste Mal in dieser Saison schlagen. In den bisherigen drei Duellen haben die Freiburger zwar immer gut gespielt, aber dreimal knapp verloren. Mit Effizienz gilt es, den Zürcher Torwart Hrubec zu schlagen. Mit Intensität gilt es, Playoff-Feeling zu kreieren. Ein Sieg wäre jedenfalls ein klares Signal an den Leader, aber auch an sich selbst. Denn wenn Gottéron am Ende der Saison den Meisterpokal stemmen will, dann führt kein Weg an den ZSC Lions vorbei.
Dieser Spitzenkampf Gottéron gegen Zürich ist wie immer auf RadioFr. und Frapp live zu verfolgen.




