Stereo Luchs - Stereo Luchs
Warum benennen Künstler ihr neues Album nach sich selbst? Stereo Luchs hat uns verraten, was es mit dem eigenwilligen Titel auf sich hat.

Dankbarkeit. Damit fängt Stereo Luchs' neues, nach ihm selbst betitelten Album an. Der Zürcher Dancehall-Künstler reflektiert darin auch über die heutige Zeit. "In den letzten anderthalb Jahren hatten wir alle viel zu beissen. Es wurde viel gekeift und rumgemotzt, jeder wollte alles besser wissen. Wir können das ganze aber auch positiver anschauen", erklärt Stereo Luchs seine Inspiration.
Ohne Titel fand er es am passendsten
Wir wollten von ihm wissen, warum er das Album nach sich selbst benannt hat. "Alle Titel, die ich mir überlegt habe, haben mir am Schluss doch nicht gepasst. Nicht angeschrieben fand ich das Album am ausdrucksstärksten." Der Titel ist daher eigentlich eher als die Absenz eines "richtigen" Titels zu verstehen.
Stereo Luchs' Texte sind in seinem neuen Album maximal kondensiert, damit er mit wenigen Worten viel ausdrücken kann. Die NZZ hat ihn daher bereits als "modernen Mani Matter" bezeichnet. "Ich habe mich sehr über den Artikel gefreut, aber ich würde mich selbst nie so bezeichnen. Das gehört sich halt nicht", schmunzelt er.
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Das Album ist aber nicht eine reine Selbstproduktion. Zwei Songs sind Featurings mit den Künstlern Baze und Faber sowie dem Reggaekünstler Phenomden. Die vier Musiker verbindet etwas, das viele Künstler haben. "Wir alle kämpfen immer mal wieder mit unseren eigenen inneren Dämonen. Mit sich selber klarzukommen ist als Musiker häufig sehr schwierig."
Stereo Luchs ist mit seinem neuen Album noch bis Mitte März 2022 in der Deutschschweiz auf Tournee.




