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Vakante Sitze in der Schlichtungskommission

Die Schlichtungskommission für Mietsachen des Sense- und Seebezirks hat drei vakante Sitze. Dies zum Zeitpunkt massiver Mieterhöhungen.

Bei Mietstreitigkeiten übernehmen Schlichtungskommissionen eine wichtige Rolle. © KEYSTONE (Symbolbild)

Aufgrund des gestiegenen Referenzzinssatzes steigt die Wahrscheinlichkeit einer Mietzinserhöhung. Expertinnen und Experten sprechen von einem Anstieg von zehn bis fünfzehn Prozent. Eine Anfechtung ist nur über eine Schlichtungskommission möglich. Diese werden nun von Anfragen überhäuft.

Aktuell sind drei Stellen bei der Schlichtungskommission für Mietsachen des Sense- und Seebezirks ausgeschrieben. Trotz der Vakanzen funktioniert die Kommission laut Johannes Frölicher, Präsident des Justizrates und Kantonsrichter.

Das liegt daran, dass es mehrere Vertretende sowohl für Mieter- als auch für die Vermieterseite gibt, so Johannes Frölicher weiter. Die Anforderungen für dieses Mandat sind hoch. Es erfordert spezifisches Fachwissen im Gebiet Mietrecht, eine juristische Ausbildung wird aber nicht verlangt. Ausserdem muss die Person im Sense- oder Seebezirk wohnhaft und idealerweise zweisprachig sein. Die Entlöhnung ist bescheiden.

Es kommt häufig vor, dass auf ausgeschriebene Stellen keine Bewerbungen eingehen. In solchen Fällen kontaktiert der Justizrat die verschiedenen Verbände, um geeignete Personen zu finden.

Schlichten statt prozessieren

Worin liegt der Anreiz dieses Mandates? Schlichter haben die Möglichkeit, positiv auf eine Streitsituation einzuwirken und so zur Lösung beizutragen. Es ist für alle beteiligten Parteien äusserst befriedigend, wenn ein Schlichtungsversuch erfolgreich ist, so Johannes Frölicher weiter.

RadioFr. - Corina Zurkinden
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