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Sie zieht Feta dem Raclette vor

Elena Baka wechselte Anfang Jahr zu Volley Düdingen. Die 21-jährige Griechin erzählt, weshalb sie gerne Zeit an der Saane verbringt.

Die 21-Jährige stammt aus Saloniki, der zweitgrössten Stadt Griechenlands. © Alexander Raemy

Von acht Stunden Zeitunterschied auf eine Stunde - plötzlich war die Griechin Elena Baka wieder näher bei der Familie. Die Volleyballspielerin wechselte Anfang Jahr vom US-College zu den Power Cats. Und die 21-jährige Griechin fühlt sich im Sensebezirk wohl. "Ich habe mich sehr gut eingelebt, weil alle so nett und hilfsbereit waren", sagt sie.

Trotz des grossen Volleyballpensums nahm sich Baka Zeit, um die Region zu erkunden. Dabei gefallen ihr besonders die Saane und die Aare. "Ich wuchs in Saloniki am Meer auf und liebe es, am Wasser zu sein." Bei einem der Ausflüge probierte sie einmal Raclette. Obwohl Baka kein grosser Käse-Liebhaber sei, schmeckte ihr die Schweizer Spezialität. "Feta ist aber aufgrund meiner Herkunft mein Lieblingskäse", sagt Baka schmunzelnd.

Von der Balletttänzerin zum Profi-Volleyball

Mit 17 Jahren zog Baka von Griechenland in die USA, um dort zu studieren. In Düdingen habe sie bereits ein paar Brocken Deutsch aufgeschnappt. "Aber eher nur so Wörter wie Danke", erklärt die Aussenangreiferin und lacht. Das Französisch fällt ihr etwas leichter, da ihre Mutter in Paris für vier Jahre studiert hat.

Das Spiel in den USA ist etwas schneller - mit mehr Power. Dafür achtet man hier mehr auf die Technik.

Elena Baka

Bevor die Nummer 12 der Power Cats zum Volleyball kam, hatte sie diverse andere Sportarten ausprobiert. Sie tanzte unter anderem Ballett. "Dann verliebte ich mich in Volleyball." Zuletzt spielte sie in Amerika im College. Da gäbe es ein paar Unterschiede zu der Spielweise in der Schweiz. "Das Spiel in den USA ist etwas schneller - mit mehr Power. Dafür achtet man hier mehr auf die Technik." Der Power-Volleyball brachte sie nun bis nach Düdingen, wo sie erstmals als Profi engagiert ist.

Lechzt der Gegner nach Revanche?

Vor zwei Wochen schalteten die Senslerinnen den heutigen Gegner Franches-Montagnes im Cup aus. "Es wird sich zeigen, ob sie unbedingt Revanche nehmen wollen", sagt der Trainer und lacht. Obwohl sich die Teams kennen, seien taktische Überraschungen immer möglich. "Zum Beispiel kann man die Anfangsrotation ändern, dass nicht die gleichen Spielerinnen am Netz gegeneinander sind."

Vielleicht muss Bettello gar nicht in die Trickkiste greifen, denn bei dem Team aus dem Jura rumort es gewaltig. Der künftige Trainer der Power Cats, Leonardo Portaleoni, wurde nämlich beim heutigen Gegner freigestellt (siehe unten).

Siegen oder fliegen 

Am Sonntag heisst es für die Senslerinnen im Leimacker siegen oder fliegen. Die Viertelfinalauslosung im Cup mit Meister Volley NUC sei unglücklich. "Jetzt haben wir das Duell der zwei besten Teams im Viertelfinal", erklärt Bettello. Positiv sei dafür, dass es ein Heimspiel ist, mit einer vollen Halle.

Diese Begegnung hätte es verdient, dass sie erst im Final stattfindet.

Dario Bettello

In seinen letzten Monaten als Coach gibt es für den Trainer noch ein Ziel: "Egal was - Meisterschaft, Cup oder beides - In jedem Fall wird es aber meine Bilanz nicht schmälern." Jeder träume aber, sich mit einem Sieg - also einem Titel - sich zu verabschieden.

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